Augenlasern & Mehr

Kurz-, Weit-, Stab- und Alterssichtigkeit können mit Hilfe der LASIK und weiterer Verfahren sicher und nachhaltig behandelt werden, um Ihnen ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen zu ermöglichen.

Korrektur von Fehlsichtigkeit - Augenlasern in Nürnberg


Wir sehen, indem wir ein Bild auf unserer Netzhaut abbilden. Die Netzhaut ist ein Teppich aus lichtempfindlichen Zellen, die zusammen wie Pixel auf einem Computerbildschirm wirken und die Innenseite des Augenhintergrundes auskleiden. Die Bilder werden von der Hornhaut (dem klaren Teil der Vorderseite des Auges) und der natürlichen Linse (die innerhalb des Auges direkt hinter der Pupille aufgehängt ist) auf die Netzhaut fokussiert. Etwa die Hälfte der Bevölkerung benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um ein klares Bild eines entfernten Objekts auf der Netzhaut scharf fokussieren zu können.

Defekte der natürlichen “Fokussierkraft” werden als Refraktionsfehler bezeichnet. Diese Refraktionsfehler werden in Einheiten der Linsenstärke ("Dioptrien" oder "D") gemessen und für jedes Auge in Ihrer Brillen- oder Kontaktlinsenverordnung durch eine Zahl dargestellt, der ein Vorzeichen vorangestellt ist (z. B. + 1,00D oder -12,50D). Das Vorzeichen gibt an, ob die erforderliche Brillenkorrektur zur Korrektur einer Weit- (+) oder einer Kurz- (-) Sichtigkeit erforderlich ist.

 

Kurzsichtigkeit (Myopie) und Weitsichtigkeit (Hyperopie) werden oft von einem weiteren Element ungleichmäßiger Fokussierkraft (Astigmatismus) begleitet. Stellen Sie sich vor, dass hierbei die Hornhaut mehr wie ein Ei als normalerweise wie eine Kugel geformt ist. Das Ausmaß der Differenz der Fokussierkraft zwischen dem kleinsten und dem größten Krümmungsradius für diese unebene (torische) Oberfläche ist der Betrag des Astigmatismus bzw. der Betrag des Zylinders, um den Astigmatismus zu korrigieren.

 

Dies wird in Ihrer Brillenverordnung durch eine zweite Zahl und eine Achslage (z. B. -4,00 D bei 80°) dargestellt. Diese Werte geben die Fokussierkraft und Ausrichtung der Linse an, die erforderlich sind, um die astigmatische Komponente Ihres Refraktionsfehlers zu korrigieren.

 

Das Auge eines jungen Menschen ist in der Lage die Fokussierkraft zu erhöhen oder sich anzupassen, um Objekte in der Nähe klar zu sehen. Dieser „Autofokus“ wird durch eine Flexibilität in der Form der natürlichen Linse gewährleistet. Wenn wir älter werden, wird die natürliche Linse weniger flexibel und die Fähigkeit, sich anzupassen, nimmt ab. Dies entspricht dann der Altersweitsichtigkeit (Presbyopie). Deshalb brauchen normal sehende Menschen ab Mitte Vierzig eine Lesebrille. Die letzte Komponente Ihres Brillenrezepts beschreibt den Lesezusatz oder den Unterschied zwischen Ihrer Fern- und Lesebrille. In der Regel variiert dies von + 1,00 D in den mittleren 40ern bis zu einem Höchstwert von + 3,00 D in den späten 50ern.

Refraktive Chirurgie

Refraktive Chirurgie wird normalerweise nur durchgeführt, wenn die Brillenstärke für zwei Jahre stabil ist (keine Veränderung größer als +/- 0,50 D). Die Brillenstärke stabilisiert sich typischerweise in den frühen 20ern für kurzsichtige und einige Jahre später für weitsichtige Augen. Weitsichtige Menschen sind, während sie jünger sind, in der Lage durch Akkommodation (Fokussierung auf Nahsicht) zu kompensieren und benötigen oft erst in der mittleren Lebensspanne eine Brille.

Uns stehen sichere und zuverlässige refraktive Behandlungen zur Verfügung, um bei den meisten Menschen mit einer stabilen Brillenstärke den Bedarf an einer Brille zu reduzieren oder vollständig zu beheben. Für jüngere Menschen ist in der Regel eine gute Fernsicht in beiden Augen das Ziel der Behandlung. Für Menschen in der Altersgruppe „Lesebrille“ ist es möglich, eine bessere Fernsicht auf einem Auge und eine bessere Nahsicht auf dem anderen Auge einzurichten, um die Brillenabhängigkeit bei vielen Aktivitäten zu vermindern.

 

Niedrigere Refraktionsfehler (im Bereich von +3,00 bis -8,00D) werden normalerweise mit einem Laserverfahren (LASIK oder PRK) korrigiert, welches die Hornhaut neu formt. Höhere Fehler werden mit Linsenimplantaten (RLE- oder ICL-Implantation) korrigiert. Astigmatismus und Alter sind zwei von vielen Parametern, die in der Planung berücksichtigt werden müssen. Viele Patienten über 60 sind besser für den Linsenaustausch (RLE) geeignet als für refraktive Laserverfahren, insbesondere wenn frühe Anzeichen einer Katarakt (Linsentrübung, Grauer Star) vorhanden sind. Die Risiken und Vorteile geeigneter alternativer Ansätze zur Korrektur Ihres Refraktionsfehlers werden bei dem erforderlichen Untersuchungs- und Beratungstermin ausführlich besprochen. Es gibt keine pauschale Lösung, die für jedes Auge passend wäre. Daher ist eine individuelle, gute Beratung entscheidend.

 


Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit

 

LASIK (Laser in situ Keratomileusis) - Bereich +3D bis -8D mit bis zu 5D Astigmatismus

Prinzip = wellenfrontgeführte Excimer-Laser Hornhaut-Korrektur unter einem Hornhaut-Lentikel („Flap“), das am Ende der Operation zurückgeklappt wird. Dieser Flap wird entweder mit einem mechanischen Mikrokeratom oder mit einem Femtosekunden-Laser erzeugt. Da die oberflächlichen Schichten der Hornhaut bei LASIK nur minimalinvasiv behandelt werden, ist die visuelle Erholung schnell und praktisch schmerzfrei.

Oberflächenbehandlung ((Transepitheliale) Photorefraktive Keratektomie ((t)PRK)) – Bereich +3D bis –6D mit bis zu 5D Astigmatismus

Die „Haut“schicht der Hornhaut wird zur Korrektur des Sehvermögens durch den Excimer-Laser (transepitheliale PRK) entfernt und regeneriert sich in 4-5 Tagen nach einer wellenfrontgeführten Laserumformung der Hornhautoberfläche. Die Erholungszeit ist länger für Oberflächenlaserbehandlungen, aber sie haben Sicherheitsvorteile für einige Patienten mit dünner Hornhaut. Obwohl die Erholungszeit langsamer ist, sind die Endergebnisse für LASIK und Oberflächenbehandlungen ähnlich. 

Risiken und Vorteile

Fast alle Wellenfront-LASIK-Patienten, die vor der Behandlung eine normale Sehkraft haben und deren Behandlung auf gutes Fernsehen abzielt, können nach einer Behandlung den „Führerschein-Standard“ oder besser ohne Brille sehen. Die Ergebnisse für Oberflächenbehandlungen (TransPRK) sind ähnlich.

 

• Bei Patienten, die nach der ersten Laserbehandlung keine scharfe Sehstärke haben, ist eine zweite Behandlung häufig erforderlich und sehr wirksam, um verbleibende Refraktionsfehler zu korrigieren. Eine zweite Behandlung ist häufiger bei Augen mit einer höheren Fehlsichtigkeit notwendig. Für Nachbehandlungen, die innerhalb von 2 Jahren nach der Erstbehandlung durchgeführt werden, fallen keine zusätzlichen Kosten an (die Notwendigkeit einer Nachbehandlung kann normalerweise innerhalb von 6 Monaten nach der ersten Behandlung festgestellt werden).

 

• Häufige Nebenwirkungen wie leichtes Trockenheitsgefühl der Augenoberfläche oder Lichtstreuung während der Nacht verschwinden normalerweise innerhalb von 6 bis 9 Monaten nach der Behandlung wieder von alleine. Permanente Symptome des trockenen Auges sind in Abwesenheit eines vorbestehenden Augenoberflächenproblems selten, können aber auftreten. Ebenso sind permanente, unerwünschte visuelle Nebenwirkungen (einschließlich Lichtkränze, Blendung, Lichtstreuung, Geister- und Doppelbilder) selten und werden häufig, aber nicht immer, durch eine erneute Laserbehandlung verbessert.

 

• Realistische Erwartungen sind wichtig. Eine Augenlaserbehandlung ist sehr effektiv, um Ihre BrillenUNabhängigkeit zu verbessern. Zumindest sollten Sie erwarten, dass Sie nach der Behandlung ohne Brille in der Lage sind, Sport zu treiben und Ihrem Alltag nachgehen zu können. Einige Menschen ziehen es jedoch vor, für ausgewählte Aktivitäten wie Lesen oder Nachtfahren eine Brille mit geringer Stärke zu tragen. Dies ist besonders wahrscheinlich bei Menschen, die bereits eine Lesebrille tragen.

 

• Laserbehandlungen jeglicher Art führen nicht regelmäßig zu einer höheren Sehschärfe. Es wird in der Regel die Sehstärke erreicht, die Sie mit Ihrer Kontaktlinse oder Brille im besten Fall vor der Behandlung hatten. Die meisten Menschen haben nach der Behandlung bleibende Refraktionsfehler auf niedrigem Niveau. Diese Brechungsfehler haben ein ähnliches Niveau wie normalerweise bei Nicht-Brillenträgern und erfordern keine Nachbehandlung.

 

• Menschen ab dem 45. Lebensjahr benötigen eine Lesebrille für die Nahsicht – auch bei guter brillenloser Fernsicht. Dieser natürliche Prozess wird durch die Laserbehandlung nicht verändert. Wirksame Behandlungsstrategien sind hier dennoch verfügbar. Wir besprechen Ihre individuellen Wünsche im Rahmen unserer ausführlichen Behandlungsplanung.

 

• Das Sehvermögen sollte ansonsten nach der Behandlung dauerhaft stabil und gut bleiben. Ihr Risiko für die Entwicklung anderer Augenerkrankungen sollte sich – nach aktuellem Stand der Wissenschaft – durch das „Augenlasern“ nicht verändern. 

 

• Die Gesamtkomplikationsraten für LASIK einschließlich Nachbehandlungen und Oberflächenbehandlungen sind vergleichsweise gering. Die meisten Probleme können sicher behoben werden, ohne das endgültige visuelle Ergebnis zu beeinträchtigen. Behandlungen zur Korrektur von Komplikationen und „Feintuning“ innerhalb von zwei Jahren nach der ersten Behandlung sind ohne weitere Kosten.

 

• Bei weniger als 1 von 1000 Patienten sind nach der Operation signifikante Narben- oder Hornhautunregelmäßigkeiten vorhanden, die eine Hornhauttransplantation oder die Anwendung harter Kontaktlinsen zur visuellen Rehabilitation erforderlich machen. Dieses Risikoniveau ist ähnlich dem kumulativen Risiko von Hornhautnarben, die sich aus einer Infektion durch das Tragen von Kontaktlinsen über 5-10 Jahren ergeben.

 

• Falls vorhanden, treten die meisten unerwünschten Effekte innerhalb von einem Monat nach LASIK oder TransPRK auf. Das Risiko eines langfristigen Verlusts der Hornhautformstabilität (Keratektasie) nach LASIK wird laut medizinischer Studien auf weniger als 1/1000 Fällen geschätzt. Aktuelle Strategien zur Patientenauswahl reduzieren dieses Risiko weiter. Studien zeigen signifikante Vorteile für die Verwendung des Anti-Narben-Medikamentes MMC bei ausgewählten Personen, die sich einer Oberflächen-Laserbehandlung unterziehen. MMC ist mit einem geringen, aber noch nicht quantifizierten Risiko einer langfristigen Hornhautschädigung verbunden. MMC wird zur Zeit nicht standardmäßig bei LASIK verwendet.

 

• Die Vorteile der refraktiven Chirurgie sind in erster Linie funktionell. Es ist kein (!) kosmetisches Verfahren. Freiheit von Brille und Kontaktlinsen wird Ihnen jedoch helfen, Sport, körperliche Bewegung und einen gesunden, aktiven Lebensstil auszuüben. Das am häufigsten gewählte Verfahren ist die LASIK. In Deutschland übernehmen viele private Krankenversicherungen die Kosten der Behandlung teilweise.

Sind meine Augen geeignet?

Refraktionsfehler stabilisieren sich typischerweise erst in den frühen Zwanzigern. Um für refraktive Behandlungen jeglicher Art geeignet zu sein, sollten Sie über 18 Jahre alt sein. Ihre Brillen- oder Kontaktlinsenwerte dürfen sich in den letzten zwei Jahren nicht um mehr als 0,5 Dioptrien geändert haben. Um Sie optimal zu beraten, bringen Sie bitte alle Brillenwerte oder die Brillen der letzten zwei Jahren zu Ihrem Beratungstermin mit.

 

Die Laserbehandlung zur Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit ist am sichersten und genauesten bei der Behandlung folgender Refraktionsfehler:

 

·       Kurzsichtigkeit (Myopie) -1,00 bis -8,00D

·       Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis zu 5,00D

·       Weitsichtigkeit (Hyperopie) +1,00 bis +3,00D

 

Für Refraktionsfehler außerhalb dieses Bereichs werden normalerweise andere Verfahren wie die Implantation von implantierbaren Kontaktlinsen (ICL) oder der refraktive Linsenaustausch (RLE) bevorzugt. Diese Behandlungsmöglichkeiten biete ich Ihnen nur dann an, wenn es in Ihrem Fall medizinisch sinnvoll und sicher ist.

 

Eine Laserbehandlung ist nicht oder nur bedingt möglich bei:

• Augenoberflächenerkrankungen. Wenn Sie trockene Augen, eine aktive Lidrandentzündung (Blepharitis) oder eine allergische Augenerkrankung haben, die eine regelmäßige medikamentöse Behandlung erfordern, kann die Heilung der Hornhaut nach einer refraktiven Behandlung beeinträchtigt sein.

• Hornhauterkrankungen oder Anomalien. Sie werden sorgfältig untersucht, um sicherzustellen, dass Sie vor der Laserbehandlung keinen Keratokonus haben. Leichte Formen dieser Hornhautformanomalie sind relativ häufig und können zu einem schlechten Ergebnis der refraktiven Behandlung führen.

• Grauer Star, Katarakt. Die Katarakt-Operation bietet eine Möglichkeit zur refraktiven Korrektur ohne Laseroperation. Eine künstliche Linse wird normalerweise während einer Kataraktoperation in das Auge implantiert. Die Stärke der Linse kann so gewählt werden, dass damit ein vorhandener Refraktionsfehler korrigiert wird. 

• Aspekte der allgemeinen Gesundheit, die die Hornhautheilung beeinflussen können. Dazu gehören Schwangerschaft, Diabetes mellitus, Autoimmunerkrankungen, Neigung zu Keloidnarben und Krankheiten, die eine orale dauerhafte Steroidmedikation erfordern. Während der Schwangerschaft oder während der Stillzeit kann es zu geringfügigen Veränderungen Ihrer Sehstärke kommen. Ich empfehle Ihnen dringend, sich nicht während Ihrer Schwangerschaft oder Stillzeit lasern zu lassen.

 

Wir klären Ihre Vorgeschichte und ggf. vorhandene medizinische Besonderheiten in unserem ausführlichen Planungsgespräch. Falls vorhanden, bringen Sie bitte Ihre medizinischen Unterlagen oder Medikamente mit zu Ihrem Termin.

Planung der Behandlung

Nachdem Sie Ihren Laser-Termin festgelegt haben, erhalten Sie umfassende Anweisungen zur Vorbereitung und Nachsorge.

 

Arbeitsunfähigkeit nach der Behandlung

Behandlungen werden normalerweise an einem Tag morgens und die erste Nachkontrolle am folgenden Morgen durchgeführt. Büroarbeit ist in der Regel kein Problem ab dem Tag nach der LASIK. Bei Berufen, die mit einer Beschäftigung im Freien oder in einer „staubigen“ Umgebung verbunden sind, und bei Berufskraftfahrern kann die Arbeit normalerweise drei Tage nach der Behandlung wieder aufgenommen werden. Wir empfehlen Patienten, die eine TransPRK erhalten haben, die Berufstätigkeit erst nach einer Woche wieder aufzunehmen und so lange auch auf das Führen eines Kfz zu verzichten.

 

Kontrolltermine nach der Behandlung

Die Augen werden in der Regel mindestens zweimal nach der LASIK überprüft: 1 Tag, 1 Woche und 3 Monate nach der Behandlung, mit zusätzlichen Kontrollterminen nach Bedarf. 
Nach TransPRK werden mindestens drei Kontrolltermine vereinbart: 1 Tag, 1 Woche (Entfernung der Kontaktlinse) und 3 Monate nach der Behandlung, mit zusätzlichen Kontrollterminen nach Bedarf. 

 

Werden beide Augen am selben Tag behandelt?

Ja. Die Behandlung beider Augen am selben Tag hat erhebliche praktische Vorteile und ist die bevorzugte Option für die meisten Patienten, die sich für eine refraktive Laserbehandlung entscheiden. 

 

Am Tag der Behandlung 

Die Behandlung selbst ist relativ kurz (circa 30 Minuten sind erforderlich, um beide Augen zu behandeln). Allerdings kann es zu einiger Wartezeit vor der Behandlung kommen und weitere Zeit ist für eine allererste Kontrolle und die Nachsorgeanweisung erforderlich. Die meisten Patienten verbringen 3-4 Stunden bei uns.

Die Behandlung ist nicht schmerzhaft. Sie fühlen kalte Flüssigkeit auf der Augenoberfläche und sanften Druck auf dem Auge in verschiedenen Phasen während der Behandlung. „Betäubende“ Augentropfen, die vor und während der Behandlung verabreicht werden, sind sehr effektiv bei der Minimierung von Beschwerden.
 

Was passiert, wenn ich blinzle oder das Auge beim Lasern zukneife?

Zum Abkleben der Wimpern werden Klebefolien verwendet und eine leichte Augenlid-Feder sorgt dafür, dass Ihr Auge automatisch offenbleibt. Blinzeln ist kein Problem. Zu gegebener Zeit werden wir Sie ermutigen, zu einem blinkenden grünen Licht aufzuschauen - als ob Sie einen Stern am Himmel beobachten würden. Das andere Auge wird vorübergehend mit einer leichten Augenklappe abgedeckt. 

 

Was passiert, wenn ich meinen Kopf bewege?

Sie können uns helfen, schnell und genau fortzufahren, indem Sie während der gesamten Behandlung direkt auf das blinkende grüne Fixierlicht schauen. Unwillkürliche Augenbewegungen oder leichte Kopfbewegungen sind jedoch kein Problem. Unser Lasersystem verfügt über einen ausgeklügelten Eye-Tracking-Mechanismus, der alle Augenbewegungen während der Behandlung verfolgt. Jede Bewegung außerhalb des sicheren Bereichs führt dazu, dass der Laser automatisch stoppt. Ich werde Ihre Augen die ganze Zeit durch ein Operationsmikroskop kontrollieren, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Wir werden Sie bei jedem Schritt der Behandlung begleiten. Die meisten Patienten sagen nach der Behandlung, dass es überraschend einfach war. Nach der Behandlung ist es so, als würde man durch einen wässrigen Nebel schauen. Sie können in der Regel schon genug sehen, um sich ohne Hilfe im Raum zu bewegen, aber die Sehkraft ist noch nicht klar. Eine relativ klare Sicht kehrt normalerweise innerhalb weniger Stunden nach der LASIK-Behandlung zurück - Sie können normalerweise am nächsten Tag den „Führerschein-Standard“ sehen. Unscharfes Sehen ist nach TransPRK bis zu zwei Wochen lang normal, wird aber normalerweise vier bis sechs Wochen nach der Behandlung wieder verschwinden.

Ihr Beratungstermin

Die Eignung für eine refraktive Behandlung an Ihren Augen wird in meiner refraktiven Sprechstunde ausführlich analysiert. Ihr Beratungstermin beinhaltet eine mehrstufige Untersuchung Ihrer Augen, für die Sie 2-3 Stunden einplanen sollten (einige Pausen sind unvermeidlich). Zunächst sehen Sie das Team der refraktiven Sprechstunde für Scan- und Refraktionstests. Wir werden uns im Anschluss sehen, um Informationen aus diesen Tests zu besprechen, Ihre Augen zu untersuchen und das für Sie geeignete Verfahren zu diskutieren.
Nachdem Sie die relevanten Patienteninformationen auf dieser Homepage und in unserem Wartebereich gelesen haben, zögern Sie bitte nicht eine Liste mit Fragen zu erstellen und diese zum Arztgespräch mitzubringen. 

 

Ihr Beratungstermin besteht aus 3 wichtigen Phasen:

• Hornhaut-Scan und Refraktionskontrolle

• Wellenfront-Scan und/oder Tomographie

• Augenuntersuchung durch und Gespräch mit Dr. Frings

 

 

Ihre Vorbereitung zu Hause

Bevor Sie einen Termin vereinbaren, sollten Sie bitte folgende Empfehlungen zu Verhaltensweisen berücksichtigen: 


1) Bitte tragen Sie keine Kontaktlinsen am Tag der Untersuchung und vorher (1 Woche für weiche und 2 Wochen für starre Kontaktlinsen) – unsere Messergebnisse sind ansonsten ungenau und die Wahl der Behandlung wird evtl. verfälscht.

 
2) Bringen Sie alle Brillenrezepte und -ausweise der letzten zwei Jahre mit, sofern dies möglich ist.

 

3) Kleine Schwankungen in Ihrer Brillenstärke sind normal, aber wenn sich in den letzten 2 Jahren eine Veränderung von mehr als 0,5D ereignet hat, werden wir normalerweise 12 Monate warten, bevor wir nach einer erneuten Untersuchung eine Behandlung planen können. Dies dient Ihrer Sicherheit und führt zu einem langfristig stabilen, guten Behandlungsergebnis.

 

Die Untersuchung beinhaltet die Verwendung von Augentropfen, um die Pupille zu erweitern. Die Pupillenerweiterung verursacht eine temporäre visuelle Unschärfe. Am Tag der Untersuchung ist eine Teilnahme am Straßenverkehr daher nicht mehr möglich.